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Verkehrsstraftaten

Bei Verkehrsstraftaten muss der Anwalt oft in drei wichtigen Bereichen tätig werden:

  1. Dem Verkehrsrecht im Rahmen der Unfallregulierung.

  2. Dem Strafrecht im Rahmen der begangenen Straftat (Unfallflucht/Trunkenheitsfahrt/Straßenverkehrsgefährdung).

  3. Dem Verwaltungsrecht im Rahmen etwaiger Maßnahmen und Anordnungen der Verwaltungsbehörden (Entzug der Fahrerlaubnis/MPU).

Die klassischen Verkehrsstraftaten sind die Unfallflucht, die Nötigung und die Trunkenheit im Straßenverkehr. Je nach Vorbelastung des Täters und den Folgen der Tat kommen Geld- oder Freiheitsstrafen, der Entzug der Fahrerlaubnis und der Eintrag von Punkten im Verkehrszentralregister in Betracht. Hinzu kommt, dass dem flüchtigen Unfallverursacher und erst recht dem alkoholisierten Unfallverursacher ein Regress der Versicherung droht.

 

Die möglichen Folgen von Verkehrsstraftaten

 

  • Geld- oder Freiheitsstrafe

  • Fahrverbot oder auch Entzug der Fahrerlaubnis

  • Eintrag von erheblichen Punkten im Verkehrszentralregister (Löschungsfrist 5 bzw. 10 Jahre)

  • Bei Alkohol oder Drogen, die bei der Tatbegehung feststellbar sind, kann die Verwaltungsbehörde unabhängig vom Strafverfahren tätig werden und die Fahrerlaubnis entziehen oder die MPU anordnen.

  • Die Autoversicherung kann je nach Tatgeschehen und Ausgang des Verfahrens wegen sogenannter Obliegenheitspflichtverletzungen einen Regress/Rückgriff vornehmen.

 


Ein allgemeiner Hinweis zu Verkehrsstraftaten:

 

Sobald Sie als Beschuldigter einer Straftat in Betracht kommen, haben Sie das Recht zu schweigen. Es empfiehlt sich auch generell, davon erst einmal Gebrauch zu machen.

Sie befinden sich in einer Ausnahmesituation, die gegebenfalls noch durch Alkohol oder Drogen verstärkt wird. Keine Substanzen, die sich gut auf Ihr Beurteilungsvermögen auswirken.

 

Also gilt die allgemeine strafrechtliche Empfehlung:
Erst einmal von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen und einen Anwalt suchen!

Für die Vollständigkeit, Korrektheit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen wird keine Gewähr übernommen. Diese sind nicht dazu gedacht, eine anwaltliche Beratung im Einzelfall zu ersetzen. Alle Informationen sind unverbindlich.